Vierfachführung für Opel in der Junior-EM

Mittwoch, Juli 20, 2016

17.07.2016 Pressemitteilung 2016 ADAC Opel Junior Team

Vierfachführung für Opel in der Junior-EM

Opel ist der Titel in der FIA-Rallye-Junior-Europameisterschaft kaum noch zu nehmen. Mit den Plätzen zwei und drei in Estland bauen Griebel und Ingram ihre EM-Führung aus. Tannert rückt mit der fünften Position in Estland auf den dritten Rang in der Tabelle vor. Das Opel Rallye Junior Team hat die auto24 Rally Estonia in Estland mit zwei Podestpositionen erfolgreich abgeschlossen und einen Riesenschritt auf dem Weg zur EM-Titelverteidigung gemacht. Die Opel-Werkspiloten Marijan Griebel (27, Hahnweiler) und Chris Ingram (22, Manchester) belegten beim vierten Lauf zur Rallye-Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior) die Schlussränge zwei und drei. Julius Tannert (26, Zwickau) komplettierte im dritten Werks-ADAM R2 die starke Opel-Mannschaftsleistung auf dem fünften Rang.

 

Die drei Opel-Junioren liegen in der Gesamtwertung der FIA ERC Junior nun auf den ersten drei Rängen. Ingram führt zwei Wertungsläufe vor dem Saisonende mit 111 Punkten vor Griebel mit 100 und Tannert mit 50 Zählern. Vierter ist der Pole Lukasz Pieniazek in einem Kunden-ADAM R2 (48).

 

Opel ist der zweite Junior-EM-Titel in Serie damit kaum noch zu nehmen. Lediglich Azoren-Sieger Diogo Gago (Portugal) sowie Estland-Gewinner Miko-Ove Niinemae (Estland) könnten unter Einbeziehung der beiden Streichresultate aus den sechs Einzelergebnissen der Saison mit theoretisch maximal 116 beziehungsweise 115 Punkten noch knapp an den Opel-Junioren vorbeiziehen, bräuchten dazu aber zwingend zwei Siege aus den letzten zwei EM-Läufen in Tschechien (26.–28. August) und Lettland (16.–18. September) sowie viel Pech der Gegner.

 

Auf den extrem schnellen und von zahlreichen tiefen Spurrinnen durchzogenen Schotter-Wertungsprüfungen (WP) in Estland lieferten sich die ADAM-R2-Asse packende und hautenge Duelle mit der einheimischen Konkurrenz. Die Leistungsdichte war enorm. Trotz WP-Längen von bis zu 30 Kilometer lagen die Schnellsten stets nur um wenige Sekunden getrennt.

 

Vor allem in der zweiten Etappe drehten Griebel und sein Beifahrer Pirmin Winklhofer (21, Pocking) nochmals mächtig auf und zog mit vier von sechs möglichen WP-Bestzeiten noch knapp an ihrem britischen Teamkollegen Ingram vorbei. Am Sieg des Einheimischen Niinemae konnte aber auch der Ypern-Gewinner nichts mehr ändern. „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Rallye“, freute sich der Pilot des ADAC Opel Rallye Junior Teams. „Die erste Etappe lief noch nicht hundertprozentig nach Wunsch, die zweite dafür umso besser. Auf diesen fantastischen Pisten zu fahren, hat einen Riesenspaß gemacht, und es ist schön zu sehen, dass wir mit dem ADAM R2 auf allen Untergründen und bei allen Bedingungen konkurrenzfähig sind. Gratulation an Miko, er war unglaublich gut unterwegs. Und nun kann es nur unser Ziel sein, unseren Teamkollegen den Junior-EM-Titel noch abzujagen.“

 

Nicht ganz glücklich war Chris Ingram, der in Estland erstmals mit seinem neuen Beifahrer Elliott Edmondson (21, Milton Keynes) unterwegs war. Nach der ersten Etappe noch hauchdünn vor Griebel positioniert, musste der Tabellenführer am Schlusstag jeweils als Erster in die Wertungsprüfungen einfahren und somit für die Konkurrenz den „Straßenfeger“ spielen. Im Ziel lag Ingram 4,7 Sekunden hinter seinem deutschen Stallgefährten. „Der vierte Podestplatz im vierten Saisonlauf ist natürlich großartig, dennoch hat das letzte Quäntchen gefehlt, um Marijan hinter mir halten zu können“, so der Engländer, der unter der Bewerbung des Opel Rallye Junior Teams an den Start geht. „Wir wollen voll fokussiert zu den beiden letzten EM-Läufen in Tschechien und Lettland reisen, um den Junior-Titel unter Dach und Fach zu bringen.“

 

Gut gelaunt kommentierte Julius Tannert, der wie stets auf die Ansagen seiner luxemburgischen Beifahrerin Jennifer Thielen (32, Moestroff) vertraute, seinen fünften Rang. „Es ist unglaublich, wie eng es auf diesen extrem schnellen Strecken bei den Junioren zugeht“, staunte der Pilot des ADAC Opel Rallye Junior Teams. „Noch nie bin ich auf Schotter so schnell gefahren. Diese tiefen Spurrinnen waren eine echte Qual für die Autos. Mein kleiner ADAM R2 hat mir teilweise richtig leidgetan. Dass wir in der Tabelle trotz des Pechs bei den ersten beiden Saisonrallyes nun Dritte sind, freut mich riesig. Den Podestplatz in der Tabelle wollen wir nun auch behalten, ganz klar.“

 

Mit freundlicher Genehmigung durch Opel Motorsport wiedergegeben

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