Ernüchterndes Rennwochenende für EFP by TECE auf dem Nürburgring

Montag, August 6, 2018

Schwarzes Rennwochenende für die beiden Audi R8 LMS des Teams EFP by TECE bei den Läufen 7 und 8 des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Obwohl hochmotiviert und top-vorbereitet in die Eifel gereist, fuhr die Truppe unter der technischen Ägide von Holzer Motorsport am Ende mit leeren Händen nach Hause.

 

Schon das erste Qualifying am Samstag verlief nicht nach Wunsch, die Startpositionen 24 für den Wagen mit der Startnummer 12 von Florian Spengler (30, Ellwangen) und Dries Vanthoor (20, Hasselt/B) sowie die Startposition 33 für das Schwesterauto mit der 11 von Elia Erhart (30, Roth) und Pierre Kaffer (41, Salenstein/CH) bedeuteten alles andere als eine gute Ausgangslage. Zumal die Leistungsdichte im ADAC GT Masters 2018 alle Dimensionen sprengt. Nicht weniger als 31 Fahrzeuge lagen im ersten Qualifying innerhalb von einer Sekunde. Aufholjagden im Rennen kommen so einer Herkulesaufgabe gleich. Der erste Lauf war für die 12 nach einer Kollision zwischen Spengler und einem Konkurrenten früh beendet, während sich Erhart/Kaffer noch auf Platz 17 vorarbeiteten.

 

Im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen setzte Dries Vanthoor mit der neuntbesten Zeit zwar ein Ausrufezeichen. Allerdings hatte die Rennleitung wegen des Vergehens im Samstag-Rennen bereits eine Rückversetzung um zehn Startpositionen gegen dieses Fahrzeug ausgesprochen. So gingen die EFP by TECE-Audi von den Startpositionen 19 und 26 ins Rennen. Und damit nicht genug: Schon in der ersten Rennrunde wurde Vanthoor im Getümmel ausgangs NGK-Schikane umgedreht. Zu allem Überfluss verhängte die Rennleitung später wegen Unterschreitung der Mindestboxenstoppzeit von 70 Sekunden noch eine Drive-Through-Strafe gegen die Startnummer 12. Kaffer/Erhart erreichten das Ziel auf Position 28.

 

Teamchef Thomas Holzer war bedient: „An diesem Wochenende war wirklich der Wurm drin. Schon der Test am Donnerstag lief nicht so, wie wir uns das gewünscht hätten. Das erste Qualifying ging daneben, und die Strafe gegen Florian nach der Berührung im ersten Lauf hatte natürlich direkt Auswirkungen auf die Startposition in Rennen 2. Dabei war Dries im Quali super unterwegs gewesen, wurde dann aber leider in seiner schnellsten Runde von der Roten Flagge gestoppt. Im Rennen fiel die Funkverbindung zu Dries aus, worauf er eine Runde zu spät und gleichzeitig mit Pierre an die Box kam. In der folgenden Hektik ist Florian dann prompt etwas zu früh losgefahren. Ein echtes Wochenende zum Vergessen, wie es aber im Motorsport nun einmal vorkommen kann. In zwei Wochen in Zandvoort greifen wir wieder an.“

 

 

Nächstes Rennen:  ADAC GT Masters / Zandvoort (NL) / Circuit Zandvoort  / 17. August 2018 - 19. August 2018

 

 

Bilder Copyright Werner Wagner

 

 

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